In seiner Funktion als Beauftragter für Kirchenfragen der CDU-Landtagsfraktion reiste Martin Modschiedler in der vergangenen Woche als Teil einer Delegation des Bistums Dresden-Meißen nach Rom. Und das aus besonderem Anlass: 30 Jahre Staatskirchenvertrag zwischen dem Freistaat Sachsen und dem Heiligen Stuhl.
Am 2. Juli 1996 wurde der Vertrag unterzeichnet. Er schafft den rechtlichen Rahmen für das Verhältnis zwischen dem Freistaat und der katholischen Kirche. Dazu zählt unter anderem der Religionsunterricht an öffentlichen Schulen, oder die Präsenz der Kirche in Rundfunk und Fernsehen.
Auf dem Programm standen unter anderem Gespräche mit den deutschen Botschaftern beim Heiligen Stuhl und in der Italienischen Republik sowie Besuche auf dem Campo Santo Teutonico und der Päpstlichen Universität Gregoriana.
Zu den Höhepunkten zählten neben dem Festakt zum 30-jährigen Bestehen des Staatskirchenvertrags im Päpstlichen Institut Santa Maria dell’Anima auch die Teilnahme an einer Generalaudienz mit Papst Leo XI. sowie am Gottesdienst im Petersdom.