Martin Modschiedler:
"Gestern hat mich meine Fraktion als Kandidat für das neue Amt des Sächsischen Integrationsbeauftragten nominiert.
Ich bin dankbar für das klare Votum und das damit verbundene Vertrauen. Dieses Signal der Geschlossenheit ist für mich Ansporn und Verpflichtung zugleich.
In den kommenden Tagen werde ich nun auch das Gespräch mit den Oppositionsfraktionen suchen. Ende Oktober entscheidet dann der Sächsische Landtag über die Personalie. Für mich ist klar: Integration ist keine Einbahnstraße. Sie muss aktiv gefördert und eingefordert werden. Umso wichtiger ist es, diese Themen aus der Mitte heraus gestaltet wird – mit Ehrlichkeit, Sachverstand, Augenmaß und Empathie.
Wir müssen nicht nur diejenigen an die Hand nehmen, die hier eine neue Heimat suchen. Wir brauchen auch das Vertrauen und die Unterstützung aller Sachsen. Respekt, Toleranz und Nächstenliebe: So geht gesellschaftlicher Zusammenhalt!
Das heißt, dass wir Probleme klar benennen, Sorgen ernst nehmen und auch Grenzen setzen. In Sachsen ist kein Platz für Rassismus und Fremdenfeindlichkeit. In Sachsen ist aber genauso wenig Platz für religiösen Fanatismus oder Asylbewerber die hier Straftaten begehen. Recht und Gesetz müssen eingehalten und auch umgesetzt werden.
Integration ist eine Querschnittsaufgabe und der Beauftragte hat hier eine wichtige „Scharnierfunktion“. Da trete ich, wenn ich gewählt werde, in große Fußstapfen. Heiner Sandig, Frederike de Haas, Martin Gillo und Geert Mackenroth haben hier großartige (Pionier)Arbeit geleistet.
Integration ist kein Selbstläufer und doch wird sie im Alltag ganz selbstverständlich gelebt: Am Arbeitsplatz, im Verein, beim Sport und im Ehrenamt. Machen wir was draus. Es lohnt sich!"