Interessantes über Wachwitz
Wachwitz entstand vermutlich im 11./12. Jh. an der Mündung des Wachwitzbaches in die Elbe und wurde 1350 erstmals urkundlich als Wachwicz erwähnt.
Wie Loschwitz entwickelte sich das Fischer- und Winzerdorf im 19. Jahrhundert zu einem beliebten Sommerausflugsziel für reiche Dresdner Bürger und für Künstler. Sommerresidenzen, Ausflugslokale und Weinschänken wurden gebaut. 1895 wurde sogar eine Wasserkuranstalt des Arztes Dr. Klenke gebaut.
Erst 1930 wurde Wachwitz von Dresden eingemeindet, nachdem es um die Jahrhundertwende an das Loschwitzer Wasserwerk, das Elektrizitätsnetz und an die Gasstraßenbeleuchtung angeschlossen wurde.
Wachwitz blieb während des Zweiten Weltkrieges von Zerstörungen verschont, sodass sein historisches Bild erhalten blieb. Deshalb war Wachwitz mit seinem alten Dorfkern bis 2009 Teil des Weltkulturerbes.
Direkt über Wachwitz erhebt sich der Dresdner Fernsehturm, der jedoch seit 1991 für die Öffentlichkeit gesperrt ist. Als wichtige Ausflugsziele sind unbedingt das Schloss Wachwitz und der Rhododendron-Park Wachwitz zu erwähnen.
Die Stadtteilinformationen beruhen zum Teil auf Angaben der Website http://dresdner-stadtteile.de
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