Bisheriges Modschiedler Trifft 2011
8. Dezember – Modschiedler trifft… Henriette Starke, Geschäftsführerin der APOGEPHA Arzneimittel GmbH
Martin Modschiedler besuchte am 8. Dezember die APOGEPHA Arzneimittel GmbH. Die Geschäftsführerin des Pharmaunternehmens, Frau Henriette Starke und Dr. Jens Neugebauer, Geschäftsbereichsleiter Deutschland, begrüßten den Landtagsabgeordneten in den Geschäftsräumen auf der Kyffhäuserstraße.
Das mittelständische Unternehmen im Therapiegebiet Urologie beschäftigt in Dresden 170 Mitarbeiter an nunmehr zwei Standorten. So wurde erst im Jahr 2009 der neue Standort in Lockwitz eingeweiht. Der Firmensitz befindet sich in Blasewitz. Jährlich reinvestiert das Unternehmen ca. 10 Prozent seines Umsatzes und baut damit sein Engagement in Dresden weiter aus.
Frau Starke wies zu Beginn des Gespräches darauf hin, dass es in Deutschland sehr viele mittelständische Pharmaunternehmen gebe und nicht – wie oft gedacht – nur wenige große Firmen. Der häufig schlechte Ruf der großen Pharmakonzerne mache ihnen dabei sehr zu schaffen. Die Unstetigkeit in der Gesundheitspolitik und der Trend, immer die preiswertesten Produkte zu bevorzugen, erschweren zusätzlich die Arbeit. In Deutschland produzierende Unternehmen verfügen nicht über den Kostenvorteil der international agierenden Großkonzerne.
Ein weiterer Punkt des Gespräches war die Außenwirkung Dresdens. Hier müsse noch mehr getan werden, um Dresden als attraktiven Wirtschaftsstandort darzustellen. Es sei immer schwerer, Fachkräfte nach Dresden zu holen. Dabei habe die Stadt sehr viele Vorteile zu bieten. Positive bewertete Frau Starke beispielsweise die hervorragende Kinderbetreuung im Krippen- und Vorschulalter oder die hervorragende universitäre Ausbildung in Dresden. Mängel bestünden vor allem in der Bildungslandschaft und auch bei der Jobvermittlung für die Ehepartner der auswärtigen neuen Mitarbeiter. Hier könne vielleicht ein Netzwerk etabliert werden. Modschiedler verwies in diesem Zusammenhang auf die Schulnetzplanung der Landeshauptstadt, die gerade für Blasewitz und Striesen einige Verbesserungen im Bereich der Schulen erwarten lässt. Auch sieht er im Wirken der Dresdner Marketing Gesellschaft einen wichtigen Ansatzpunkt, um Dresden besser in Europa und der Welt zu vermarkten.
Einig waren sich die Gesprächspartner darin, dass es verstärkt Anstrengungen auch von Seiten des Freistaates geben müsse, um Arbeitsplätze in der Region zu erhalten. Modschiedler: „So wichtig die Neuschaffung von Arbeitsplätzen ist, so bedeutend ist auch deren langfristige Sicherung“. Starke und Modschiedler stimmten auch überein, dass die Betreuung bei Unternehmensneugründungen verbessert und bestehende Instrumente stärker bekannt gemacht werden müssen.
Und noch ein thematischer Dauerbrenner kam auf den Tisch - die ständig steigende Bürokratisierung. Sicherlich brauche man einheitliche Regelungen. Doch manchmal schieße gerade auch die Europäische Union mit ihren Vorgaben über das Ziel hinaus. Zum Beispiel sind die eingeführten Maßnahmen zur Erhöhung der Fälschungssicherheit von Medikamenten stark übertrieben. Durch die zusätzlich entstehenden Kosten ist die Herstellung preiswerter Generika kaum mehr wirtschaftlich.
Modschiedler wird sich zu diesem Thema mit Abgeordneten des EU-Parlaments in Brüssel in Verbindung setzen und auf konkrete Erleichterungen drängen.
Modschiedler: „Solche Gespräche wie heute tragen dazu bei, dass wir Politiker erfahren, was die Unternehmen beschäftigt und wo Verbesserungschancen liegen. Ich werde mich dafür einsetzen, dass die Rahmenbedingungen optimiert werden. Ich bin sehr froh, dass es Firmen wie die APOGEPHA gibt. Sie schaffen und sichern Arbeitsplätze, zahlen Steuern und tragen dazu bei, dass Dresden ein attraktiver und innovativer Wirtschaftsstandort ist und bleibt“.
3. November - Termin mit Ausblick - Modschiedler trifft… Herrn Oliver Schlupp – Geschäftsführer der Lingnerterassen
Einen Termin mit Ausblick hatte der Abgeordnete Martin Modschiedler heute mit dem Geschäftsführer der Lingnerschloss Gastronomie Betriebs GmbH, Oliver Schlupp. Bei einem gemeinsamen Rundgang erhielt Modschiedler nicht nur interessante Einblicke in die Geschichte des Schlosses, sondern konnte sich auch von den bereits abgeschlossenen Renovierungsarbeiten überzeugen. Neben dem eigentlichen Restaurant mit bis zu 120 Plätzen stehen inzwischen wieder der Festsaal, das Turmzimmer und eine Gewölbebar für Feierlichkeiten zur Verfügung.
Martin Modschiedler: „Es ist toll, mit wie viel Einsatz und Engagement hier gearbeitet wird. Dass dieses geschichtsträchtige Haus wieder mit Leben erfüllt ist, freut mich zu sehen.“
Oliver Schlupp (l.) und Martin Modschiedler MdL
19. Oktober - Modschiedler trifft... Herrn Gildemeister - Vorsitzender des Königlicher Weinberg Wachwitz e. V.
Ein weiterer Besuch der Reihe "Modschiedler trifft..." führte den Abgeordneten heute in in die Natur. Herr Gildemeister, Vorsitzender des Königlicher Weinberg Wachwitz e. V., begrüßte Modschiedler, der gemeinsam mit dem weinpolitischen Sprecher der sächsischen CDU-Landtagsfraktion, Sebastian Fischer, zu dem Termin erschienen war. Gemeinsam spazierten sie durch den ehemaligen königlichen Weinberg und erfuhren viele interessante Dinge über den Sächsischen Weinbau, der ja in diesem Jahr sein 850. Jubiläum feiert, und dessen Bedeutung für Sachsen.
Modschiedler: "Ich bin beeindruckt, mit welchen Engagement hier die Weinberge bewirtschaftet werden. Das ist gut für Sachsen und für Dresden".
Sebastian Fischer MdL, Herr Gildemeister, Martin Modschiedler MdL (v. r. )
22. September - Modschiedler trifft... - Abgeordneter zu Gast in der Akademie für Wirtschaft und Verwaltung
Günter Kahle (r.) und Martin Modschiedler MdL im Gespräch
Am 22. September 2011 war Martin Modschiedler im Rahmen der Reihe „Modschiedler trifft...“ zu Gast bei der Akademie für Wirtschaft und Verwaltung GmbH. Dort traf er sich mit dem Geschäftsführer Günter Kahle, der die Akademie 1990 gegründet hat.
Dabei ist das Angebot der Akademie breit gefächert. Von Beruflichen Gymnasien, über Fachoberschulen, diversen Studien- und Berufsausbildungsgängen bis hin zu Weiterbildungen stehen viele Möglichkeiten offen. Neben dem Hauptstandort Dresden gibt es mittlerweile auch Niederlassungen in Chemnitz Leipzig, Berlin und Köln.
In dem Gespräch wurde vor allem die Stellung der privaten Schulen thematisiert. Große Einigkeit herrschte vor allem beim Thema Schulnetzplanung. Sowohl Kahle, als auch Modschiedler sind der Meinung, das die Schulnetzplanung individueller gestaltet sein müsse und auch private Schule mit einbezogen werden müssen. So ließe sich beispielsweise auch das Problem mangelnder Plätze an Gymnasien in Dresden leicht beheben. Die Kommunikation zwischen Schulen und Verwaltung müsse zudem verbessert werden. Auch die Lehrerausbildung muss gestärkt werden, da gerade in Dresden ein großer Lehrermangel herrsche.
Derzeit sind bei der Akademie für Wirtschaft und Verwaltung 250 Menschen fest angestellt sowie 100 Honorarkräfte im Einsatz, welche insgesamt 3000 Schüler, Auszubildende und Studenten betreuen. Dabei ist die Akademie im Bezug auf Umfang und der Art des Angebotes einzigartig in Deutschland.
„Dies war wieder ein sehr wichtiges und gutes Gespräch. Nur durch fortwährenden Austausch kann man Probleme lösen. Die besprochenen Schwierigkeiten habe ich aufgenommen und werde sie weitergeben“, so Martin Modschiedler.
8. September - Modschiedler schaut der HOGA in die Töpfe und lernt chinesische Medizin kennen
Regina Kirchstein, Martin Modschiedler MdL, Gudrun Lamm, Katja Lamm (v.l.)
Die Reihe „Modschiedler trifft…“ führte Martin Modschiedler heute ins Schloss Albrechtsberg, in welchem die renommierte Hotel- und Gaststättenschule Dresden GmbH (HOGA) untergebracht ist.
Seit ihrer Gründung 1991, konnte die HOGA ihr Ausbildungsangebot beständig erweitern und kann sich auch in diesem Jahr wieder über die hohen Anmeldezahlen freuen, wie die beiden Geschäftsführerinnen Regina Kirchstein und Gudrun Lamm dem Abgeordneten berichteten. Doch trotz dieses beständigen Zulaufs, sehen sich die Geschäftsführerinnen auch existenziellen Gefährdungen ausgesetzt. Gerade der Fachlehrermangel und die als zu gering empfundenen Fördersätze, die der Freistaat für Privatschulen vorsieht, stellen ein großes Problem dar.
Es ist nicht nur schwierig, dass die Lehrer in staatlichen Schulen eine bessere Bezahlung erwartet. Auch der Umstand, dass Bundesländer wie Baden- Württemberg eine Verbeamtung für Lehrer bieten, machen Privatschulen in Sachsen zunehmend unattraktiver.
Frau Kirchstein regte zudem an, Schulen generell auch für Fachkräfte wie zum Beispiel Physikern zu öffnen, die keinen pädagogischen Hintergrund vorweisen, damit dem akuten Fachlehrermangel entgegen getreten werden kann. Auch sollte in Zukunft der schulpolitische Schwerpunkt auf Inhalten und nicht fiskalischen Themen liegen, um weiterhin Unterricht auf hohem Niveau bieten zu können, fügte Frau Lamm hinzu. Angesprochen auf diese Defizite, ergänzte Martin Modschiedler: „Wer an der Bildung unserer Kinder spart, spart zugleich an der Zukunft. Dies würde unserem Ruf als Land der Dichter und Denker schaden.“
Heute vereint die HOGA sieben verschiedene Schularten unter ihrem Namen und ermöglicht es derzeit ca. 1300 Schülern jedes Bildungsweges, Karriere im Hotel- und Gaststättengewerbe zu machen. Mit 130 Mitarbeitern ist die HOGA Dresden zudem ein bedeutender Arbeitgeber im Wahlkreis, den es daher zu unterstützen gilt.
„Von diesem sehr konstruktiven Treffen konnten heute beide Seiten profitieren, weshalb es auch in Zukunft weitere Dialoge über schulpolitische Themen im Wahlkreis geben wird“ so Martin Modschiedler.
Steffi Mehner und Martin Modschiedler MdL
Der zweite Termin führte Martin Modschiedler in die Heilpraktikerschule Mehner & Bußhardt. Die Geschäftsführerin Frau Steffi Mehner zeigte sich sehr überrascht und zugleich dankbar, dass sich ein Politiker so viel Zeit für ihre Arbeit nimmt. Seit 2004 leitet die ehemalige Lehrerin für Musik und Deutsch zusammen mit Frau Bußhardt diese Schule in Striesen und bereitet derzeit ca. 100 Schüler auf die sehr anspruchsvolle Prüfung zum Heilpraktiker vor.
Da Frau Mehner bei ihrer eigenen Umschulung zur Heilpraktikerin Defizite in der Ausbildung erkannte, versuchen die beiden Damen nun bei ihrer Fachvermittlung diese Lücken zu schließen und können daher erfreulicherweise hohe Bestehensquoten verzeichnen.
Eine Ausbildung zum Heilpraktiker erfolgt in der Regel berufsbegleitend und dauert zweieinhalb Jahre. Nach bestandener Prüfung, so erklärt Frau Mehner, haben die Absolventen die Möglichkeit, sich auf eine bestimmte Therapieform zu spezialisieren. Das Angebot dazu ist sehr vielfältig: es reicht von Akupunktur, über die Anwendung von Schüsslersalzen, bishin zu einem speziellen Tape- Verfahren, das die körpereigenen Heilungsprozesse v.a. im Bereich von muskulären Verletzungen gezielt nutzt.
Herr Modschiedler zeigte sich sehr erfreut über die von Frau Mehner angesprochenen Therapieerfolge in diesem Zusammenhang und folgerte daher: „Das Feld der Naturheilkunde erlangt immer mehr Zuspruch in unserer Gesellschaft und sollte daher auch in Zukunft mehr Bedeutung gewinnen. Einrichtungen wie diese von Frau Mehner und Frau Bußhardt liefern somit einen wichtigen Beitrag und sollten daher weiterhin unterstützt werden.“
25. August - Aus Tolkewitz in die ganze Welt - Zu Besuch bei der Firma Elsner pac Jungpflanzen GbR
Ein weiterer Besuch in der Reihe "Modschiedler trifft..." führte Martin Modschiedler am 25. August in die Elsner pac Jungpflanzen GbR. Dabei beeindruckte schon die erstaunliche Größe des Betriebes mitten in Tolkewitz. Die beiden Geschäftsführerinnen Martina Feindura und Andrea Michalik berichteten dem Abgeordneten von der langen Tradition der Firma (gegründet 1889) und der bewegten Geschichte bis zur Reprivatisierung 1990 und der darauffolgenden erstaunlichen Entwicklung. Insgesamt beschäftigt die GbR in Dresden 60 Mitarbeiter und bildet acht Lehrlinge als Gärtner für Zierpflanzenbau aus. Gerne würde man bis zu zwölf junge Leute ausbilden - allein es fehlen genügend fähige junge Leute. Hinzu kommt eine weitere Betriebsstätte in Thiendorf mit noch einmal 50 Mitarbeitern und die Kooperation mit einem Betrieb in Israel. Und noch etwas ist erstaunlich: Der Betrieb liefert Jungpflanzen und Stecklinge in 55 Länder weltweit. Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit ist die Züchtung neuer Blumensorten. Dazu gibt es auch ein eigenes Labor auf dem Gelände.
Im Gespräch mit Frau Martina Feindura
Modschiedler: "Der heutige Besuch bei der Firma Elsner war wirklich überraschend. Solche Unternehmen und Unternehmer brauchen wir noch viel mehr in unserem Land". Er werde sich bemühen, die im Gespräch aufgeworfenen Fragen in Kürze zu klären.
15. Juni - Modschiedler trifft... Zu Gast beim Sächsischen Landkreistag und dem Institut für Luft- und Kältetechnik
Im Rahmen der Reihe "Modschiedler trifft..." besuchte Martin Modschiedler heute zwei Einrichtungen in seinem Wahlkreis. Zunächst lernte er den Sächsischen Landkreistag kennen, dessen Geschäftsstelle sich am Käthe-Kollwitz-Ufer befindet. Dessen geschäftsführendes Präsidialmitglied Andre Jacob stellte dem Angeordneten seine Institution vor. Der Sächsische Landkreistag hat die Aufgabe, die kommunale Selbstverwaltung zu stärken, Angriffe auf sie abzuwehren und für die Wahrung der verfassungsmäßigen Rechte der Kommunen (Kreisfreie Städte, Landkreise, Gemeinden) einzutreten.
Der zweite Termin führte Modschiedler zum Institut für Luft- und Kältetechnik Dresden (ILK). Dessen Geschäftsführer Dr. Ralf Herzog (links) nahm sich viel Zeit für seinen Gast und berichtete von der wechselvollen Historie des Institutes bis hin zu den höchst unterschiedlichen Arbeitsbereichen. Anschließend führte er den Angeordneten durch seine Einrichtung und die Versuchshalle.
Das ILK Dresden ist eine unabhängige außeruniversitäre Forschungseinrichtung in der Rechtsform einer gemeinnützigen Gesellschaft mbH. Das Institut betreibt als Forschungs-GmbH mit ca. 120 Mitarbeiten satzungsgemäß industrienahe Forschung, Entwicklung und Technologietransfer auf den Fachgebieten und Anwendungsbereichen der Luft- und Kältetechnik sowie weiterer angewandter Technologien einschließlich der entsprechenden Wissenschaftsgebiete und Technologiebereiche.
8. Juni - Lösungen für die Zukunft - Modschiedler im Carl-Zeiss-Innovationszentrum
Im Rahmen der Reihe "Modschiedler trifft..." besuchte Martin Modschiedler heute das
Carl-Zeiss-Innovationszentrum für Messtechnik. Geschäftsführer Andreas Lotze (links auf dem Bild) stellte dem Abgeordneten seine Einrichtung an der Bertolt-Brecht-Allee vor. Das Innovationszentrum bietet Dienstleistungen rund um die Messtechnik an. Von der Entwicklung anspruchsvoller mathematischer Verfahren bis zu komplexen Softwareprojekten ist es auf vielen Gebieten tätig. Eines der Produkte ist das Qualitätsdaten-Managementsystem PiWeb. Damit können alle Arten von Qualitäts- und Prozessdaten aus den Produktionsstätten in Echtzeit analysiert, ausgewertet und grafisch dargestellt werden und das weltweit.
Der Betrieb der 23 hochqualifizierte Mitarbeiter beschäftigt und allein in diesem Jahr vier neue eingestellt hat, ist auf Fachkräfte angewiesen. Hier sieht Andreas Lotze auch die größten Schwierigkeiten. Ausländische Fachkräfte sind schwer zu bekommen. Ein Problem: Oft fehlen gute Schulplätze für deren Kinder. Hier Ausgebildeten fehlt teilweise eine vertiefte und spezialisierte Ausbildung und es ist zudem zu wenig hochqualifiziertes Personal verfügbar. Hier sei die Politik gefragt. Modschiedler dazu: "Bildung ist das A und O. Wir müssen in Sachsen sowohl im Bereich der Schulbildung und der akademischen Ausbildung noch besser werden".
31. März - Modschiedler trifft... - Zu Besuch im Künstlerhaus Dresden und bei der SG Striesen
Im Rahmen der Reihe Modschiedler trifft... besuchte der Abgeordnete heute das Künstlerhaus in Dresden-Loschwitz. Geschäftsführer Martin Steude und der Künstler Detlef Schweiger zeigten ihm das über hundert Jahre alte Gebäude. Das Foto zeigt das Atelier von Frau Kerstin Franke-Gneuss.
Das Künstlerhaus ist eines der originellsten Gebäude Dresdensund in seiner Art und Funktion einmalig in Deutschland. Es steht an der Pillnitzer Landstraße in Loschwitz. Es vereinigt 16 Ateliers und Arbeitsräume und 12 Wohnungen unter einem Dach.
Von den vielen Künstlern, die in der Vergangenheit hier schufen, seien Sascha Schneider, Joseph Hegenbarth, Otto Westphal, Hans Jüchser, Herbert Volwahsen und Hermann Glöckner genannt. Gegenwärtig ist es voll belegt.
Insbesondere seine 9 großen und hellen Ateliers, zu denen 4 kleinere kommen, haben seit je eine besondere Anziehungskraft auf die Künstler ausgeübt. Geführt wird es heute als eine GbR (Geschäftsführer: Martin Steude), deren Maxime es nach wie vor ist, das Haus wirtschaftlich zu führen, aber den Künstlern Arbeits- und Wohnmöglichkeiten zu erschwinglichen Mieten zu bieten, eine Maxime, die seit Beginn schon vom Erbauer befolgt worden ist.
Das Künstlerhaus von der Pillnitzer Landstraße
Ein weiterer Besuch führte Martin Modschiedler zur SG Striesen. Der Dresdner Fußballverein mit mehr als einhundertjähriger Tradition hat sein Trainingsgelände an der Bärensteiner Straße. Die Jugendmannschaften trainieren an der Salzburger Straße. Mehr als 350 aktive Sportler gehören zur SG Striesen. Präsident Frank Metzler zeigte dem Abgeordneten die Sportanlage und das neue Funktionsgebäude. Der Präsident zeigte sich insgesamt sehr zufrieden über die Bedingungen für den Verein. Von kleineren Schwierigkeiten berichtete er im anschließenden Gespräch. Modschiedler versprach sich für eine Klärung einzusetzen. "Auch Vereine wie die SG Striesen müssen unterstützt werden - und nicht nur immer Dynamo Dresden" so Modschiedler.
Präsident Frank Metzler und M. Modschiedler im Gespräch vor dem neuen Funktionsgebäude
8. März - Modschiedler trifft... - Unterwegs im Wahlkreis
Dr. Jörg Dittrich, Sandra Zimmermann, Martin Modschiedler MdL (v. l.)
Martin Modschiedler war heute zu Gast in verschiedenen Einrichtungen seines Wahlkreises. Der Tag begann mit einem Besuch in der Geschäftsstelle der DSC 1898 Volleyball GmbH auf der Bodenbacher Straße. Geschäftsführerin Sandra Zimmermann und Vorstandsvorsitzender Dr. Jörg Dittrich berichteten von den Erfolgen der Damen-Volleyball-Mannschaft. Diese basiert nicht zuletzt auf einer erfolgreichen Jugendarbeit. Herausforderungen bestehen vor allem darin, den hohen Ansprüchen gerecht zu werden und die dafür nötigen finanziellen Mittel zu eruieren. Der DSC kann dabei mit einer sehr schlanke und schlagkräftige Verwaltung verweisen. Die größten Erfolge des Volleyball sind die zweimalige Deutsche Meisterschaft (1999 und 2007) und der Gewinn des Europacup 2010.
Martin Modschiedler: "Die Volleyballdamen des DSC gehören zur Spitze in Deutschland und Europa. Darauf können wir Dresdner stolz sein und sollten dies noch stärker unterstützen".
Weitere Station am heutigen Tag war das Seidnitz-Center. Der Centermanager des Seidnitz-Centers Jörg Lausen stellte Modschiedler seine Einrichtung vor. Mit über 100 Mietern aus den Bereichen Handel, Dienstleistungen und Business hat sich das SEC als ein Stadtteilzentrum etabliert, das Shopping, Freizeit, Sport, Gesundheit und Business miteinander vereint. Besucher erledigen hier in 47 Handels- und Dienstleistungsbereichen ihre täglichen Einkäufe. Mit einem breitgefächerten Angebot von Gesundheitsdienstleistern fungiert das Seidnitz Center zudem als wichtiges Verwaltungs- und Geschäftszentrum und stellt durch die hervorragende infrastrukturelle Anbindung und die Bekanntheit eine begehrte Adresse dar. Das große Parkhaus, in dem Kunden und Besucher kostenfrei parken, ist ein weiterer Service.
Modschiedler: "Einrichtungen wie das Seidnitz-Center sind neben dem wirtschaftlichen Aspekt auch wichtige Orte der sozialen Kommunikation".
Der Tag endete mit einem Besuch im Bürgertreff Marie der Volkssolidarität Dresden. Geschäftsführer Clemens Burschyk erläuterte dem Abgeordneten die Arbeit seiner Organisation und sprach sich für regelmäßige Kontakte aus. Die Marie ist ein Bürgertreff mit Buchausleihe der für alle Bürger offen ist. Der Treff wurde bereits 2005 von Wohngruppen der Volkssolidarität Dresden auf dem Reichenauer Weg 22 ins Leben gerufen und mittels Spenden finanziert.
4. März - Erinnerung wach halten - Besuch beim Volksbund Deutsche Krieggräberfürsorge e. V.
Martin Modschiedler besuchte heute die Geschäftsstelle des Landesverbandes Sachsen des Volksbund Deutsche Krieggräberfürsorge e. V. Der Vorsitzende Prof. Dieter Landgraf-Dietz und Landesgeschäftsführer Klaus Leroff stellen dem Abgeordneten den Verband und sein Wirken vor.
Der Volksbund Deutsche
Kriegsgräberfürsorge e. V. ist eine humanitäre Organisation. Er widmet sich im Auftrag der Bundesregierung der Aufgabe, die Gräber der deutschen Kriegstoten im Ausland zu erfassen, zu erhalten und zu pflegen. Der Volksbund betreut Angehörige in Fragen der Kriegsgräber-fürsorge, er berät öffentliche und private Stellen, er unterstützt die internationale Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Kriegsgräberfürsorge und fördert die Begegnung junger Menschen an den Ruhestätten der Toten.
Im Zuge des Gespräches wurden verschiedene Themen angesprochen, z. B. der Missbrauch des 13. Februar in Dresden, ein Denkmal für die Opfer der Luftangriffe auf Dresden und die Gestaltung des Geschichtsunterrichtes in Sachsen. Modschiedler: "Die Anliegen des Volkbundes unterstütze ich sehr. Der Verein leistet, vor allem auch im Jugendbereich, hervorragende Arbeit für die Auseinandersetzung mit unserer Geschichte".
Foto: Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V.
3. März - Ein Ort nicht nur für Christen - Das Bibelhaus in Dresden
Im Rahmen der Reihe "Modschiedler trifft..." besuchte Martin Modschiedler heute das Bibelhaus der Sächsischen Hauptbibelgesellschaft. Frau Simona Mielich zeigte ihre Einrichtung, die neben einer Bibelausstellung auch einen Kreativ-, einen Vortragsraum und eine Sitzlandschaft mit Audiostation beinhaltet.
Das Haus auf der Kretschmerstraße 19 wurde 1968 vom Verein erworben, um den Themen rund um die Bibel, ihre Entstehung und ihre Geschichte einen Ort zu geben. Frau Mielich: "Unser Anliegen ist es, den Besuchern nicht nur den religiösen Inhalt, sondern auch die kuturelle und historische Bedeutung der Bibel zu vermitteln".
S. Mielich u. M. Modschiedler im Ausstellungsraum
Von Bibelhaus aus werden Unterstützungsaktionen mit Büchern und Materialien für Kinderheime und Kindergärten, Krankenhäuser und Schulen geplant und organisiert. Zudem starten hier die Einsätze mit der "Gutenberg-Druckerpresse" beim Tag der Sachsen und zu anderen Volksfesten. So beteiligt sich die Sächsische Bibelhauptgesellschaft in diesem Jahr natürlich auch am 33. Deutschen Evangelischen Kirchentag.
Die Ausstellung und die Arbeitsräume werden von Schulklassen im Rahmen des Geschichts-, Literatur-, Ethik- und Religionsunterrichts und bei Projekttagen sowie von Konfirmandengruppen, Kindergärten und Schulhorten genutzt.
Modschiedler mit einer historischen Bibel
Modschiedler: "Die Werte der Bibel und des christlichen Glaubens sollten so vielen Menschen wie möglich nahe gebracht. Unsere gesamte abendländische Kultur beruht schließlich darauf".
