Aktuelles
21. Februar - Umgang mit 13. Februar überdenken - Modschiedler: Versammlungsgesetz hat sich bewährt
Der Dresdner Landtagsabgeordnete Martin Modschiedler sieht nach dem friedlichen Ablauf des 13. und 18. Februars das neue Sächsische Versammlungsgesetz als wirkungsvoll bestätigt. „Das neue Versammlungsgesetz hat sich bewährt. Dem Gedenken an die Zerstörung Dresdens ist wieder ein Teil seiner Würde zurückgegeben“, so der Jurist. Es sei richtig gewesen, mit dem Gesetz bestimmte Orte von historisch herausragender Bedeutung wie beispielsweise der Dresdner Neumarkt und Schlossplatz vor rechtsradikalen Aufmärschen und linksautonomer Gewalt zu schützen.
Gleichzeitig ruft Modschiedler dazu auf, sich weiter mit dem Umgang des 13. Februars auseinanderzusetzen. „Es ist ein Gedenktag an die Toten der Luftangriffe auf Dresden 1945 und zugleich ein Gedenktag an alle Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft. Es unterscheidet unseren demokratischen Rechtsstaat von menschenverachtenden Staatsideologien wie dem Nationalsozialismus, dass wir an diesem Tag jedem Toten Respekt zollen. Daher sollte auch künftig Mitleid, Trauer und Mahnung Kern des Gedenkens in Dresden sein.“
Darüber hinaus sollte ein Aspekt des Gedenkens auch Dankbarkeit über das heute erreichte demokratische Zusammenleben in Deutschland sein. Zu Recht habe Professor Werner J. Patzelt, Inhaber des Lehrstuhls für politische Systeme und Systemvergleich an der TU Dresden, auf diesen Aspekt in seiner Rede auf dem Johannisfriedhof am diesjährigen Gedenktag mit folgenden Worten hingewiesen: ‚Dankbarkeit dafür, dass es nun, dass es seit etlicher Zeit richtig weitergeht. Das befreit zwar nicht vom Schmerz um das vergangene Falsche, verwehrt aber dem Schmerz, die heutige Tatkraft zu lähmen’.
Die komplette Rede von Prof. Patzelt finden Sie hier.
16. Februar - Modschiedler trifft... Zu Gast im Wohnheim "Vincenz von Paul", dem KulturHaus Loschwitz und "DIE MACHER GmbH"

Dieter Haufe im Gespräch mit Martin Modschiedler
In dieser Woche war Martin Modschiedler erneut in seinem Wahlkreis unterwegs. Im Wohnheim "Vincenz von Paul" erwartete ihn der Leiter des Wohnverbundes Dresden, Dieter Haufe. Er zeigt dem Abgeordneten das Wohnheim für körperlich und geistig behinderte Menschen, das in der Trägerschaft des Christlichen Sozialwerkes gGmbH steht. 42 Bewohner leben in dem Haus und werden von 21 Mitarbeitern betreut. Ein besonderes Anliegen ist es für Herrn Haufe, Inklusion zu verwirklichen. Modschiedler freute sich sehr über dieses Engagement.
Weitere Stationen waren das KulturHaus Loschwitz. Inhaberin Susanne Dagen begrüßte Modschiedler und zeigt im die private Kultureinrichtung. Frau Dagen beschreibt ihre Einrichtung so: "Wir wollen in diesem Haus vielen Bereichen einen Raum geben. Hauptaugenmerk jedoch wird weiterhin dem Text, der Sprache, der Literatur gelten. Wie in den vergangenen Jahren werden wir Autorenlesungen, Vorträge, Konzerte und Diskussionen erleben.
Schließlich stattete Martin Modschiedler noch der Werbeagentur DIE MACHER GmbH eine Besuch ab. Geschäftsführerin Heike Leuner ließ es sich nicht nehmen, persönlich ihre Agentur vorzustellen und von deren Arbeit zu berichten.
Modschiedler: "Mir ist es ein großes Anliegen, aktiv auf Einrichtungen, Organisationen und Unternehmen im Wahlkreis zuzugehen. So kann man sich kennen lernen und gemeinsam Problem angehen oder Ideen und Wünsche umsetzen".
15. Februar - "CDU = 60plus? - Geht diese Gleichung auf?"
JU-Chef Alexander Dierks zu Gast im Ortsverband Blasewitz / Striesen

Der Februar-Stammtisch des Ortsverbandes am 15.02.12 stand ganz im Zeichen der Generationenfrage. Unter dem Titel „CDU = 60plus? - Geht diese Gleichung auf?“ -Konservative Politik im Spannungsfeld der Generationenfrage, referierte der Vorsitzende der Jungen Union Sachsen und Niederschlesien, Alexander Dierks.
Er begann seinen Vortrag mit aktuellen und hochbrisanten Zahlen. So sind nur zwei Prozent der CDU-Mitglieder unter 25 Jahre alt, sechs Prozent unter 30. Die Zahl der Parteimitglieder ist unter 500.000 gesunken. Laut der CDU-Bundesgeschäftsstelle wird die Partei im Jahr 2019 über 100.000 Parteimitglieder weniger haben als heute.
Auf der anderen Seite - und diese Zahlen machen Hoffnung - wollen 92 % aller jungen Menschen eine Familie gründen und 90 % ein eigenverantwortliches Leben führen, 59 % sehen positiv in die Zukunft. 40 % aller jungen Leute unter 25 haben Interesse an Politik. Hier sieht Dierks einen ersten Ansatzpunkt für die CDU. Denn als einzige Partei in Deutschland tritt sie eindeutig für Familien und eigenverantwortliches Handeln der Menschen ein. Es muss uns gelingen, den jungen Leuten nahe zu bringen, dass die CDU genau für diese so hoch bewerteten Dinge eintritt. Die Grundüberzeugungen und programmatischen Ansätze der CDU sind also sehr nahe an den Wünschen der jungen Menschen.
Warum gelingt diese Vermittlung aber derzeit eher schlecht? Dierks benennt folgende Gründe: das von jungen Leuten inzwischen zu fast 100 % täglich genutzte Internet muss in der Parteiarbeit stärker und qualitativ besser genutzt, der vorpolitische Raum intensiver einbezogen und es müssen neue Formen für Veranstaltungen gefunden werden. Junge Leute wollen sich nicht sofort auf Dauer an eine Partei binden und eher projektbezogen mitarbeiten. Es müssen offene Veranstaltungen gefunden werden – auch mit offenen Diskussionen, deren Ergebnis nicht im Vorhinein feststeht. Als Beispiel nannte er die Denkfabrik der Sächsischen Union. Zudem müsse die Außendarstellung verbessert werden und die CDU müsse sich auch mal etwas Neues zutrauen.
Die anschließende Diskussion der zwanzig Gäste im Schillergarten war ausgesprochen lebhaft. Mancher These von Dierks wurde widersprochen, vieles unterstützt. Besonders die Arbeit im vorpolitischen Raum wurde als wichtig benannt, ebenso persönliche Bekenntnis zur CDU-Mitgliedschaft, auf Arbeit, in der Familie und im Freundeskreis. Zudem muss es noch besser gelingen, die Sorgen der Menschen ernst zu nehmen und sich darum zu kümmern – was nicht heißt, dass man für alle Probleme auch eine Lösung finden muss. Weiterhin wurde in der Diskussion deutlich, dass sich die CDU auch neuen Themen öffnen sollte, beispielsweise in der Definition von Familie – dabei muss aber immer auch ein christlicher Wertekompass deutlich werden.
Sehr positiv fiel an diesem Abend auf, dass es in der CDU gut gelingt, dass ältere und jüngere Mitglieder konstruktiv miteinander diskutieren und voneinander lernen – daran kann man anknüpfen. Der Abend zeigte, dass diese Thema von enormer Bedeutung ist und dass es noch einiger Anstrengungen bedarf, die CDU für junge Leute attraktiv zu machen. Der Ortsverband Blasewitz / Striesen wird an diesem Thema dran bleiben. Ein herzliches Dankeschön gilt Alexander Dierks für den gelungenen Abend.
14. Februar - Auf Schlössertour - Modschiedler trifft... Lingnerschloss und Schloss Eckberg Dresden
Der heutige Tag stand ganz im Zeichen der Elbschlösser. Martin Modschiedler besuchte das Lingnerschloss und Schloss Eckberg. Dr. Peter Lenk der Vorsitzende des Fördervereins Lingnerschloss e. V. empfing den Abgeordeten und berichtete ihm vom beeindruckenden Stand der Sanierung des Lingnerschlosses und dem Einsatz des Fördervereins. Dieser plant die Sanierung und Erhaltung dieses bedeutenden Bauwerks der sächsischen Landeshauptstadt als lebendiges Denkmal mit zeitgemäßem Nutzungsanspruch. Entstehen soll eine Kultureinrichtung von besonderer Ausstrahlung weit über sächsische Landesgrenzen. Modschiedler zeigte sich erfreut von dem hohen Engagement von Dr. Lenk. "Hier ist wirklich schon viel entstanden und in nicht einmal drei Jahren soll die Sanierung geschafft sein. Ich werde dies gerne unterstützen".
Im Anschluss stand noch ein Gespräch mit der Geschäftsführerin des Schloss Eckberg , Frau Ursula Herrmann. Hoch über der Elbe, zwischen der Dresdner Altstadt und dem Stadtteil "Weißer Hirsch", umgeben von altem Baumbestand, befindet sich dieser traditionsreiche Herrensitz, der nunmehr als Hotel genutzt wird.

